Zum Inhalt springen

Cookies ­čŹ¬

Diese Website verwendet Cookies, die Ihre Zustimmung brauchen.

Ein Mann schreit vor seinem Laptop.

Schwachstellen- und Patch-Management: Zwei, die zusammengeh├Âren!

Internetangriffe wie auch Internetbedrohungen nehmen t├Ąglich zu. Hierbei steigt mit jedem neuen Endpunkt, jeder neuen Applikation oder Vernetzung nicht nur die Angriffsfl├Ąche, sondern auch die Gefahr f├╝r die Bildung zus├Ątzlicher IT-Schwachpunkte. Um Letztes zu reduzieren, m├╝ssen Unternehmen einen proaktiven und integrierten Sicherheitsansatz verfolgen. Hierzu z├Ąhlt vor allem die Zusammenf├╝hrung von Schwachstellen- und Patchmanagement-Prozessen. W├Ąhrend das Schwachstellenmanagement jegliche IT-Bestandteile der IT-Infrastruktur auf weit verbreitete und sicherheitsrelevante IT-Schwachpunkte analysiert, sorgt das anschlie├čende Patch-Management f├╝r ihre Beseitigung.

Zuletzt aktualisiert:  

Teilen

Die fortschreitende Digitalisierung und Vernetzung von Gesch├Ąftsprozessen und netzf├Ąhigen Endpunkten bringt nicht nur ein variables Business hervor, au├čerdem auch eine Menge neuer IT-Schwachpunkte, die gefunden, untersucht und insbesondere kurzfristig gepatcht werden m├╝ssen.

Dem Report ÔÇ×The State of Vulnerabilities in 2020ÔÇ│ von Imperva┬á zufolge, ist die Gesamtmenge der neuen IT-Schwachstellen im Jahr 2019 auf 20.362 gestiegen.
Das entspricht einem Zuwachs von 17,6 Prozent gegen├╝ber 2018 und 44,5 Prozent im Vergleich zu 2017.

Bei der Einteilung der IT-Schwachstellen nach dem Common Vulnerability Scoring System, kurz CVSS, wurden dabei

  • 8 Prozent als gering oder gar nicht schwer,

  • 61 Prozent als mittel,

  • 18 Prozent als hoch,

  • 13 Prozent als kritisch

eingestuft.

Ungeachtet dieser alarmierenden Zahlen patchen die wenigsten Firmen zeitig.

Genauer gesagt werden wesentliche Patches zu sp├Ąt oder mitunter vereinzelt|hin und wieder|manchmal|ab und zu gar nicht eingespielt, sodass meistens monate-, wenn nicht jahrelang kritische IT-Schwachstellen in der IT-Systemlandschaft eines Unternehmens klaffen.

Dabei kann jede Firma mit einer umfangreichen Sicherheitsstrategie und einem integrierten Sicherheitsansatz, das ein zuverl├Ąssiges Patchmanagement sowie ein kontinuierliches Schwachstellenmanagement enth├Ąlt, bekannte und sicherheitsrelevante IT-Schwachpunkte innerhalb der IT-Infrastruktur zeitnah ausmachen, priorisieren und schlie├čen.
Eine Schwachstelle kann essentiell, aber wenig bedenklich sein oder hoch bedenklich, aber nicht kritisch ÔÇŽ
Die Betriebs-IT unterliegt einem konstanten Wechsel: Die Softwareanwendung sowie Hardware kann erneuert oder g├Ąnzlich ausgetauscht werden. Jede ├änderung hat das Potenzial, neue IT-Schwachstellen hervorzurufen, die die IT-Sicherheit eines Betriebes behindern.

Zus├Ątzlich neigen IT-Verantwortliche oftmals dazu, sich auf die angesagten IT-Schwachstellen zu konzentrieren. Dabei lassen sie oftmals weniger kritische IT-Schwachstellen au├čer Acht.

Das f├╝hrt dazu, dass sich zunehmend viele Internetangriffe gegen ungepatchte gelegentlich veraltete IT-Schwachstellen richten.

F├╝r Betriebe ist es deshalb immens elementar, Schwachpunkte rechtzeitig zu identifizieren und sie zu beheben. Dabei kommt der integrierte Sicherheitsansatz, welcher ein zuverl├Ąssiges Patchmanagement und ein kontinuierliches Schwachstellenmanagement umfasst, in Betracht.

Ein leistungsstarkes solides Paar: Schwachstellen- und Patchmanagement als Komponente der IT-Sicherheitsstrategie

Beim Schwachstellenmanagement ÔÇô auch bekannt unter dem Begriff Vulnerability Management- handelt es sich um einen vollst├Ąndigen, kontinuierlichen Ansatz. Hierbei wird die IT-Systemlandschaft durch kontinuierliche Schwachstellenscans, Schwachstellenanalysen und Penetrationstests auf bekannte und sicherheitsrelevante Schwachpunkte gestestet.

Um die Effektivit├Ąt und die IT-Sicherheit zu steigern, sollte das Schwachstellenmanagement hier am besten durch einen integrierten Sicherheitsansatz mit einem vollautomatischen Patchmanagement interagieren.
Der Gewinn: Zeitgem├Ą├če Patchmanagement-Konzepte offerieren selbst├Ąndig ablaufende Systemaktualisierungen und k├Ânnen au├čerdem sofort identifizieren, wenn neue Patches erh├Ąltlich sind. Zudem klassifizieren die Patches nicht nur nach Dringlichkeit, sie ermitteln auch, welche Schwachstellen innerhalb der IT-Systemlandschaft zu welchem Zeitpunkt behoben werden sollten.

Im Allgemeinen kann ein integrierter Sicherheitsansatz, mit einem verl├Ąsslichen Patchmanagement sowie einem fortlaufenden Schwachstellenmanagement unter anderem nachfolgende Steps umfassen:

  1. Testen von IT-Schwachstellen: Zu diesem Prozessschritt geh├Âren regelm├Ą├čige Schwachstellenscans, Penetrationstests sowie die Nutzung automatisierter Werkzeuge, die gezielt nach Schwachstellen suchen sollen.

  2. Ermitteln von IT-Schwachstellen: Zu diesem Prozessschritt geh├Ârt die Analyse der Ergebnisse der durchgef├╝hrten Schwachstellenscans und der Penetrationstests. Dadurch k├Ânnen nicht nur IT-Schwachstellen , sondern auch verd├Ąchtige Aktivit├Ąten und Internetangriffe erkannt werden.

  3. Kontrollieren der gefundenen Schwachstellen: In diesem Prozessschritt gilt es festzustellen, ob und wie die identifizierten Schwachstellen auf den betroffenen IT-Systemen und Anwendungen ausgenutzt werden k├Ânnen. Hierzu z├Ąhlt auch eine Klassifikation des Schweregrades der gefundenen Schwachstellen nach dem Common Vulnerability Scoring System und des erwarteten Sicherheitsrisikos f├╝r den Betrieb.

  4. Bek├Ąmpfen der IT-Schwachpunkte: Bei dem Prozessschritt steht die Abwehr der Sicherheitsrisiken im Vordergrund. Hier gilt es, solange es noch keinen Patch gegen die Sicherheitsl├╝cken gibt, betroffene IT-Systeme und Applikationen vollst├Ąndig abzuschalten, vorausgesetzt, dass sie keine gesch├Ąftskritischen Funktionen f├╝r die Firma erf├╝llen.

  5. Patchen der IT-Schwachpunkte: In diesem Prozessschritt sollten verf├╝gbare Patches auf allen gef├Ąhrdeten Systemen kurzfristig eingespielt werden. Dieser Prozess kann teilweise automatisiert mit passenden Patch-Management-Tools umgesetzt werden. Davor m├╝ssen die Patches aber noch getestet werden, um negative Konsequenzen auf produktiv eingesetzte Systeme zu vermeiden.
    Schwachstelle entdeckt, Schwachpunkt gebannt! / Zu jedem Zeitpunkt, gro├če DSGVO-konforme IT-Sicherheit!

Die potenzielle Angriffsfl├Ąche von Betrieben w├Ąchst z├╝giger als je zuvor.

Gem├Ą├č einer ver├Âffentlichten┬áBitkom-Umfrage┬áwaren 75 Prozent aller nationalen Betriebe, im Jahr 2019 erwiesenerma├čen von Internetangriffen betroffen.
Bei 21 Prozent dieser erfolgreichen Internetangriffe konnten bekannte nicht gepatchte Schwachpunkte der IT-Infrastruktur als Einfallstor ausgemacht werden.┬áDemnach l├Ąsst sich fast ein Viertel aller auf nationale Firmen ver├╝bten Onlineangriffe auf ungepatchte Sicherheitsl├╝cken zur├╝ckf├╝hren.

Da ein einzelner Schwachpunkt gen├╝gt, um die Sicherheit des vollst├Ąndigen Unternehmensnetzwerks zu gef├Ąhrden, ist ein integrierter Sicherheitsansatz, welcher ein zuverl├Ąssiges Patchmanagement und ein kontinuierliches Schwachstellenmanagement umfasst, unabdingbar.

Jedoch ist das Zusammenspiel von Schwachstellenmanagement und Patchmanagement nicht nur angesichts der vielen zielgerichteten Internetangriffe und Internetbedrohungen so bedeutsam, sondern auch um das Datenschutzniveau der europ├Ąischen Datenschutzgrundverordnung sicherzustellen.

Haben Sie Fragen zum Schwachstellen-und Patchmanagement oder sind Sie auf der Suche nach einem IT-Dienstleister, der Ihr Schwachstellen-und Patchmanagement betreut?

Sprechen Sie uns gerne an!

Mehr Artikel

Jetzt Anrufen

Tel.: +49 (800) 8669000
Montag 08:00 - 18:00
Dienstag 08:00 - 18:00
Mittwoch 08:00 - 18:00
Donnerstag 08:00 - 18:00
Freitag 08:00 - 18:00
Samstag Geschlossen
Sonntag Geschlossen
* Die SLA-Regelung tritt nach unseren regul├Ąren Gesch├Ąftszeiten in Kraft.

aconitas GmbH

Unser Team ist f├╝r Sie da. Kontaktieren Sie uns ÔÇô wir freuen uns, Ihnen weiterzuhelfen.

Unser Service & Support f├╝r Unternehmen

Telefon Support

+49 (800) 8669000

E-Mail Support

service@aconitas.com

Supremo - Remote Support