Zum Inhalt springen

Cookies 🍪

Diese Website verwendet Cookies, die Ihre Zustimmung brauchen.

RMM made in Germany: Warum wir Riverbird jetzt in die Distribution nehmen

RMM aus Deutschland: aconitas ist Distributor von Riverbird. Beratung, Lizenzierung und Unterstützung beim Einstieg laufen über uns und auf Basis eigener Betriebserfahrung.

Nico Löhle Nico Löhle Veröffentlicht: 4 Min. Lesezeit
RMM made in Germany: Warum wir Riverbird jetzt in die Distribution nehmen

Das Wichtigste in Kürze

Das Wichtigste in Kürze:

  • aconitas ist seit Juni 2026 Distributor der Lösungen der Riverbird GmbH aus Ulm. Beratung, Lizenzierung und Unterstützung beim Einstieg laufen über uns.
  • Die RiverSuite bündelt Monitoring, Inventarisierung, Patchmanagement und Sicherheitsfunktionen in einer mandantenfähigen Oberfläche.
  • Entwicklung, Support und Hosting finden in Deutschland statt. Alternativ läuft die Software als lokale Installation vollständig in der eigenen Umgebung.
  • Geeignet für Systemhäuser und MSPs, die mehrere Kundenumgebungen betreuen, ebenso wie für interne IT-Abteilungen mit eigener Infrastruktur.
  • aconitas setzt die RiverSuite seit Jahren selbst produktiv ein. Die Beratung beruht auf eigener Betriebserfahrung.

Teilen

Die Frage, wo die eigenen IT-Daten verarbeitet werden, war lange ein Thema für Compliance-Abteilungen. Inzwischen ist sie eine Frage der Betriebssicherheit. IT-Dienstleister überwachen die Systeme ihrer Kunden, interne IT-Abteilungen verwalten die eigene Infrastruktur. In beiden Fällen entscheidet die Wahl der RMM-Plattform darüber, welchem Anbieter und welcher Rechtsordnung man die Steuerung der Endgeräte anvertraut.

Genau an diesem Punkt setzt unsere Entscheidung an: aconitas ist Distributor der Lösungen der Riverbird GmbH aus Ulm. Was das konkret bedeutet, für welche Unternehmen es relevant ist und was in den kommenden Monaten dazukommt, lesen Sie hier.

Was sich geändert hat

Seit Juni 2026 übernimmt aconitas die Distribution der Riverbird-Lösungen. Dazu gehört die RMM-Plattform RiverSuite. Für Systemhäuser, Managed Service Provider und Unternehmen mit eigener IT-Abteilung heißt das: Beratung, Lizenzierung und Unterstützung beim Einstieg laufen ab sofort über uns.

Das Besondere an dieser Konstellation: Wir haben die RiverSuite nicht erst mit dem Distributionsvertrag kennengelernt. Wir setzen die Plattform seit Jahren selbst produktiv ein. Unser Team kennt Einrichtung, Betrieb und die typischen Stolpersteine aus der eigenen Praxis.

"Wir vertreiben keine Lösung, die wir nur vom Datenblatt kennen." Andreas Schober, Geschäftsführer der aconitas GmbH

Was die RiverSuite leistet

Die RiverSuite ist eine Software für Remote Monitoring and Management (RMM). Sie bündelt Monitoring, Inventarisierung, Patchmanagement und Sicherheitsfunktionen in einer mandantenfähigen Oberfläche. Entwickelt wird sie von der Riverbird GmbH in Ulm.

Die wichtigsten Funktionen im Überblick:

  • Monitoring rund um die Uhr: Server, Clients und Netzwerkgeräte wie Switches, Router und Drucker werden fortlaufend überwacht, mit automatischen Benachrichtigungen bei Auffälligkeiten.

  • Automatische Inventarisierung: Die Erfassung läuft agentenbasiert und agentenlos im Netzwerk, inklusive Azure-Umgebungen. Die IT-Dokumentation bleibt damit fortlaufend aktuell.

  • 3rd-Party-Patchmanagement: Der Paketmanager hält über 250 vorkonfigurierte Pakete bereit. Windows Updates lassen sich zentral steuern, ganz ohne WSUS.

  • Anwendungs-Kiosk: Nutzer installieren freigegebene Software selbst, ohne Administratorrechte.

  • NTFS-Berechtigungsanalyse: Berechtigungen lassen sich auf Datei- und Ordnerebene analysieren und revisionssicher dokumentieren.

  • Zwei-Faktor-Authentifizierung mit TwinVerify: Der zweite Faktor läuft direkt im Login-Bereich, ohne zweites Gerät und ohne zusätzliche App.

  • Zentrale Antivirus-Verwaltung: G DATA Endpoint Protection Business und Bitdefender lassen sich vollständig über die Plattform verwalten, von der Bereitstellung bis zum Reporting.

  • Anwendungs-Kiosk: Nutzer installieren freigegebene Software selbst, ohne Administratorrechte. Das entlastet den Helpdesk bei Standardanfragen.

Betrieben wird die Software wahlweise als lokale Installation in der eigenen Umgebung oder als Webanwendung im Browser. Unterstützt werden Windows, Linux und macOS.

Für wen die RiverSuite passt

Systemhäuser, MSPs und IT-Dienstleister

Die Mandantenfähigkeit ist hier der entscheidende Punkt: Alle Kundenumgebungen liegen sauber getrennt in einer Oberfläche. Automatische Reports dokumentieren Ihre Leistung nachvollziehbar gegenüber dem Kunden. Wiederkehrende Aufgaben lassen sich standardisieren, was Technikerzeit für Projektgeschäft freimacht.

Ein Punkt, der uns in Gesprächen mit Partnern regelmäßig begegnet, ist die Frage nach Channel-Konflikten. Unsere Position dazu ist eindeutig: Sobald ein Partner in einem Projekt aktiv ist, ziehen wir uns aus dem Endkundengeschäft zurück.

Interne IT-Abteilungen

Dieselben Funktionen greifen auch für die eigene Infrastruktur. Server, Clients und Netzwerkgeräte werden rund um die Uhr überwacht, Störungen fallen auf, bevor daraus Ausfälle werden. Das reduziert ungeplante Einsätze und macht den Zustand der eigenen IT gegenüber der Geschäftsführung belegbar. Die automatische Inventarisierung nimmt Ihnen zusätzlich die manuelle Dokumentationspflege ab.

Warum Herkunft und Betriebsort zunehmend zählen

Entwicklung, Support und Hosting der RiverSuite finden in Deutschland statt. Ihre Monitoring- und Inventarisierungsdaten verbleiben damit im deutschen Rechtsraum und unterliegen der DSGVO. Wer die Daten vollständig im eigenen Haus halten möchte, betreibt die Software als lokale Installation.

Für Unternehmen und Behörden mit strengen Compliance-Vorgaben ist das ein handfester Unterschied zu außereuropäischen RMM-Plattformen. Hinzu kommt der praktische Aspekt: kurze Wege bei Rückfragen und deutschsprachiger Support, ohne Zeitzonenversatz und ohne Ticketsystem in einer anderen Sprache.

Ausblick: die neue SaaS-Plattform IMPERIA

Riverbird arbeitet an IMPERIA, einer neuen SaaS-Plattform, die die RiverSuite in eine moderne Webarchitektur überführt. Nach Angaben des Herstellers wurde der Kernel dafür neu entwickelt, Tickets werden KI-basiert priorisiert.

Ein erster Ausbauschritt ist bereits öffentlich: Gemeinsam mit dem Lüneburger Sicherheitsanbieter Securepoint entsteht ein durchgängig deutscher Stack aus Fernwartung und IT-Sicherheit. Firewall-Status, Update- und Lizenzstand sowie der Endpoint-Schutz laufen dabei direkt im IMPERIA-Dashboard zusammen, ohne Werkzeugwechsel.

Ihr nächster Schritt

Sie möchten wissen, ob die RiverSuite zu Ihrer Umgebung passt? Fragen Sie ein unverbindliches Angebot an. Wir beraten Sie auf Basis unserer eigenen Betriebserfahrung. Und wenn Sie die RiverSuite bereits einsetzen, klären wir im direkten Gespräch, was der Wechsel auf IMPERIA für Ihre bestehende Lizenz bedeutet.

Ihr nächster Schritt

Ob Sie die RiverSuite neu evaluieren, von einer anderen RMM-Plattform wechseln oder als bestehender Anwender über den Weg zu IMPERIA nachdenken: Wir beraten Sie auf Basis eigener Betriebserfahrung und erstellen Ihnen ein passendes Angebot.

Alle Details zur RiverSuite finden Sie auf unserer Produktseite

Häufige Fragen zu RiverSuite und IMPERIA

aconitas ist Distributor von Riverbird. Über uns erhalten Sie Beratung, Lizenzierung und Unterstützung beim Einstieg in die RiverSuite. Darüber hinaus betreuen wir bestehende Riverbird-Anwender.

Die RiverSuite ist die etablierte RMM-Plattform von Riverbird, die als lokale Installation oder als Webanwendung im Browser läuft. IMPERIA ist die neue SaaS-Plattform des Herstellers, die die Funktionen in eine moderne Webarchitektur überführt und um KI-gestützte Funktionen ergänzt.

Entwicklung und Betrieb finden in Deutschland statt, gehostet wird in deutschen Rechenzentren. Die Daten unterliegen der DSGVO. Alternativ betreiben Sie die Software als lokale Installation vollständig in der eigenen Umgebung.

Ja. Interne IT-Teams nutzen dieselben Funktionen für die eigene Infrastruktur: Monitoring, automatische Inventarisierung, Patchmanagement und Berechtigungsanalyse.

Windows, Linux und macOS sowie Netzwerkgeräte wie Switches, Router und Drucker. Die Inventarisierung funktioniert agentenbasiert und agentenlos, inklusive Azure-Umgebungen.

Nein. Sobald ein Partner in einem Projekt aktiv ist, zieht sich aconitas aus dem Endkundengeschäft zurück.

Nico Löhle

Verfasst von

Nico Löhle

Marketing Manager

Mehr Artikel

Single Sign-On für Microsoft 365: ADFS oder Microsoft Entra ID

Microsoft 365

Single Sign-On für Microsoft 365: ADFS oder Microsoft Entra ID

Wann ADFS für Microsoft 365 noch sinnvoll ist und warum Microsoft heute Entra ID als Anmeldeweg empfiehlt.

Artikel lesen
Certighost (CVE-2026-54121): Warum Ihre Active-Directory-Zertifizierungsstelle jetzt zum Tier-0-Risiko wird

Cyber Security

Certighost (CVE-2026-54121): Warum Ihre Active-Directory-Zertifizierungsstelle jetzt zum Tier-0-Risiko wird

Ein gewöhnliches Benutzerkonto, ein Zertifikat, die ganze Domäne: Für die AD-CS-Lücke Certighost liegt seit dem 24. Juli 2026 ein funktionierender Exploit öffentlich vor.

Artikel lesen
Datenschutz im Unternehmen: Warum die DSGVO Chefsache ist und wo Sie anfangen

IT Security

Datenschutz im Unternehmen: Warum die DSGVO Chefsache ist und wo Sie anfangen

Acht Jahre DSGVO und noch immer Bauchschmerzen? Datenschutzbeauftragter und Datenschutz-Comedian Steffen Lüning über Haftung, Dokumentation und den realistischen Einstieg.

Artikel lesen

Jetzt anrufen

Tel.: +49 (800) 8669000
Montag 08:00 - 18:00
Dienstag 08:00 - 18:00
Mittwoch 08:00 - 18:00
Donnerstag 08:00 - 18:00
Freitag 08:00 - 18:00
Samstag Geschlossen
Sonntag Geschlossen
* Die SLA-Regelung tritt nach unseren regulären Geschäftszeiten in Kraft.
Gehackt? IT-Notfall +49 (800) 4357247 (0800 - HELP247) Was im IT-Notfall zu tun ist

aconitas GmbH

Unser Team ist für Sie da. Kontaktieren Sie uns – wir freuen uns, Ihnen weiterzuhelfen.

Unser Service & Support für Unternehmen

Telefon Support

+49 (800) 8669000

E-Mail Support

service@aconitas.com

Supremo - Remote Support