Zum Inhalt springen

Cookies 🍪

Diese Website verwendet Cookies, die Ihre Zustimmung brauchen.

Passwort Stealing: Gelegenheit macht Passwortdiebe!

Internetkriminalität nimmt immer größere Ausmaße an. Ein Großteil der erfolgreichen Angriffe geht dabei auf schlechte Passwörter zurück. Immer öfter greifen Kriminelle zu sogenannten Password Stealern, um vertrauliche Daten wie Passwörter abzugreifen. Unternehmen können das Risiko und die Schäden durch Password Stealing senken. Dazu brauchen sie gute Passwörter, einen leistungsfähigen Passwort-Manager und eine Authentifizierung mit mehreren Faktoren.

Veröffentlicht: Aktualisiert: 24. Juni 2024 4 Min. Lesezeit
Passwort Stealing: Gelegenheit macht Passwortdiebe!

Teilen

Die Internetkriminalität nimmt von Jahr zu Jahr zu

Neuesten Analysen zufolge sind 75% der Unternehmen hierzulande von Informationsdiebstahl, Industriespionage oder Zerstörung betroffen, und die Zahl steigt weiter.

Laut dem aktuellen „Data Breach Investigations Report 2020“ von Verizon gehen 81 Prozent aller erfolgreichen Angriffe und Datenskandale auf schlechte oder gestohlene Passwörter zurück.

Schwache Passwörter laden zur feindlichen Übernahme ein

Ein Blick auf die meist eingesetzten Passwörter im Jahr 2020 zeigt, dass unsichere Passwörter wie „123456“, „password“ und „abc123“ hierzulande nach wie vor hoch im Kurs stehen.

Es überrascht also nicht, dass Passwörter nach wie vor ein beliebtes Einfallstor für Kriminelle sind. Über sie dringen Angreifer unbemerkt in Netze ein, manipulieren IT-Systeme und stehlen oder verschlüsseln sensible Daten, um anschließend ein hohes Lösegeld zu erpressen.

Neben Brute-Force-Attacken setzen Kriminelle beim Passwortdiebstahl immer öfter auf Password Stealer, auch Password Stealing Ware oder kurz PSW genannt. Das ist Schadsoftware, die eigens dafür gebaut wurde, vertrauliche Daten abzugreifen. Sie liest mit verschiedenen Methoden Benutzernamen, gespeicherte Zugangsdaten, AutoFill-Formulardaten oder Cookies direkt aus dem Webbrowser aus, sobald ein Nutzer sie eingibt.

Mehr Durchblick im Passwort-Dschungel

Die Zahl der Passwörter, die jeder von uns nutzt, wächst ständig.
Fast jeder Onlinedienst verlangt heute eine eigene Anmeldung mit Benutzername und Passwort, vom Online-Banking über das Mail-Postfach bis zum Cloud-Dienst. Dazu kommen viele Geschäftsanwendungen.

Gleichzeitig sollte jedes Passwort aus Sicherheitsgründen:

  • bestimmte Anforderungen erfüllen und aus Groß- und Kleinbuchstaben, Ziffern und Sonderzeichen bestehen,

  • regelmäßig gewechselt werden und

  • vor allem nicht für mehrere Dienste gleichzeitig verwendet werden.

Irgendwann entsteht eine regelrechte Passwortflut

Viele greifen dann zu riskanten Gewohnheiten, etwa immer demselben Passwort, Post-it-Zetteln mit Zugangsdaten oder dem automatischen Speichern im Webbrowser. Damit es in Ihrer Firma nicht so weit kommt, empfiehlt sich ein Passwort-Manager für die Verwaltung der Zugangsdaten.

Ein Passwort-Manager ist eine Software, mit der Firmen Zugangsdaten verschlüsselt speichern, organisieren und verwenden. Die meisten Passwort-Manager haben außerdem einen Passwortgenerator, der sichere Passwörter aus zufällig kombinierten Buchstaben, Zahlen und Sonderzeichen erstellt.
Die Datenbank des Passwort-Managers wächst mit jedem neuen Zugang. Der Nutzer selbst braucht nur noch ein Master-Passwort, um sich bei den verschiedenen Diensten anzumelden.

Statt unzähliger verschiedener Passwörter muss er sich also nur noch das Master-Passwort merken. Weil Zugangsdaten und Datenbank vollautomatisch verschlüsselt sind, bleiben die Zugangsdaten auch dann geschützt, wenn ein Eindringling Zugriff auf ein System erlangt hat.

Passwort-Manager gehören deshalb zu den Grundpfeilern jeder IT-Sicherheitsstrategie.

Multi-Faktor-Authentifizierung schützt noch besser

Laut einer aktuellen Analyse von Kaspersky ist die Zahl der Opfer von Passwort-Klau von knapp 600.000 im ersten Halbjahr 2018 auf über 940.000 im gleichen Zeitraum 2019 gestiegen.

Starke Passwörter, die jeweils nur für einen Dienst gelten, schützen gut, und ein Passwort-Manager verbessert die Passwortverwaltung. Eine Multi-Faktor-Authentifizierung, kurz MFA, sichert Zugänge aber deutlich besser ab als die einfache Abfrage von Benutzername und Passwort.

Bei einer Multi-Faktor-Authentifizierung braucht es zwei oder mehr voneinander getrennte Faktoren, um die Identität eines Nutzers nachzuweisen. Kombiniert werden mindestens zwei dieser Faktoren:

  • Faktor Wissen, zum Beispiel PIN, Passwort, Benutzername oder Antworten auf Sicherheitsfragen

  • Faktor Besitz, zum Beispiel SecurID-Token, mTAN-Code, Smartphone oder Kreditkarte

  • Faktor Biometrie, zum Beispiel Fingerabdruck, Irismuster, Retinamuster, Venenmuster oder Stimme

Zusätzlich zu Wissen, Besitz und Biometrie gibt es risikobasierte Authentifizierungsfaktoren, auch adaptive oder kontextbezogene Faktoren genannt. Dazu gehören zum Beispiel der Standort, die Uhrzeit der Anmeldung oder die Frage, ob sich jemand über ein privates oder ein öffentliches Netzwerk anmeldet.

Ohne Gelegenheit haben Passwortdiebe keine Chance

Kaum eine Woche vergeht ohne einen aufsehenerregenden Datendiebstahl.
Unsichere Passwörter und eine lückenhafte IT-Sicherheit begünstigen diese Entwicklung. Schieben Sie Password Stealern deshalb mit starken Passwörtern, einem leistungsfähigen Passwort-Manager und einer Multi-Faktor-Authentifizierung einen Riegel vor. Außerdem sind Firmen nach Art. 24 EU-DSGVO verpflichtet, geeignete technische und organisatorische Maßnahmen zu ergreifen, die personenbezogene Daten schützen.

Wenn Sie einen leistungsfähigen Passwort-Manager einsetzen oder die Authentifizierung in Ihrem Unternehmen verbessern möchten, um Ihre Daten besser zu schützen, sprechen Sie uns an.

Einfache und zuverlässige Passwortverwaltung per Passwort-Manager

Weitere Informationen:

Luca Bruno

Tel.:+49 (906) 126725-21

E-Mail:sales@passwordserver.de

Website:www.passwordserver.de

Mehr Artikel

So überbrücken Sie die Exchange Web Services Abschaltung bis April 2027

Microsoft 365

So überbrücken Sie die Exchange Web Services Abschaltung bis April 2027

Seit dem 1. Oktober schaltet Microsoft EWS in Exchange Online ab, ab dem 10. Oktober zählt nur noch die Allowlist. So prüfen Sie Ihren Tenant, setzen die Liste richtig und holen ausgefallene Werkzeuge zurück.

Artikel lesen
Cyberangriffe im Mittelstand und die fünf Schutzmaßnahmen, die am meisten bringen

Cyber Security

Cyberangriffe im Mittelstand und die fünf Schutzmaßnahmen, die am meisten bringen

Ein SOC-Manager erzählt aus echten Ransomware-Fällen, warum KMU so oft Ziel sind und welche fünf Maßnahmen zuerst schützen.

Artikel lesen
DMARC einrichten, damit gefälschte Mails in Ihrem Namen nicht mehr ankommen

E-Mail-Sicherheit

DMARC einrichten, damit gefälschte Mails in Ihrem Namen nicht mehr ankommen

Ein DMARC-Eintrag auf „p=none“ schützt keine Domain. Wie Sie DMARC einrichten, in vier Schritten bis „reject“, und warum wir dafür DMARCwise in die Distribution nehmen.

Artikel lesen

Jetzt anrufen

Tel.: +49 (800) 8669000
Montag 08:00 - 18:00
Dienstag 08:00 - 18:00
Mittwoch 08:00 - 18:00
Donnerstag 08:00 - 18:00
Freitag 08:00 - 18:00
Samstag Geschlossen
Sonntag Geschlossen
* Die SLA-Regelung tritt nach unseren regulären Geschäftszeiten in Kraft.
Gehackt? IT-Notfall +49 (800) 4357247 (0800 - HELP247) Was im IT-Notfall zu tun ist

aconitas GmbH

Unser Team ist für Sie da. Kontaktieren Sie uns – wir freuen uns, Ihnen weiterzuhelfen.

Unser Service & Support für Unternehmen

Telefon Support

+49 (800) 8669000

E-Mail Support

service@aconitas.com

Supremo - Remote Support