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Ein Mann schlägt vor einem Laptop sitzend die Hände über dem Kopf zusammen.

Backup- und Disaster Recovery: Datensicherheit statt Datenverlust!

IT-Ausf├Ąlle und Datenverluste sind nicht nur l├Ąstig, sie sind existenzgef├Ąhrdend und kosten normalerweise auch viel Geld. Erschwerend kommt hinzu, dass Unternehmen im Rahmen der EU-DSGVO geeignete Ma├čnahmen zur Datensicherung und Datenwiederherstellung ergreifen m├╝ssen. Vor diesem Hintergrund sollten Unternehmen eine leistungsf├Ąhige Backup- und Disaster-Recovery-Strategie implementieren, die neben einer effizienten und regelm├Ą├čigen Datensicherung auch Notfallpl├Ąne f├╝r eine minutenschnelle und zuverl├Ąssige Datenwiederherstellung beinhaltet ÔÇô auch f├╝r Daten aus Cloud-Diensten und Software as-a-Service-Angeboten (SaaS).

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IT-Ausf├Ąlle und Datenverluste kommen rasanter als man vermutet. Sie k├Ânnen aus den verschiedensten Gr├╝nden verursacht werden. Das reicht von Hardware- oder Softwarefehlern, ├╝ber gezielte Hackerangriffe und Ransomware bis hin zu menschlichem Versagen und Havarien.

Wenngleich sich die meisten Betriebe inzwischen ├╝ber die Gefahren bewusst sind, werden an vielen Orten nur unzureichende Vorkehrungen zur Datensicherung und Datenwiederherstellung f├╝r den Katastrophenfall ergriffen ÔÇô insbesondere bei der Nutzung von Cloud-Diensten und Software-as-a-Service L├Âsungen.

Erst k├╝rzlich f├╝hrte ein Gro├čbrand im┬áRechenzentrum der OVHcloud┬á schmerzlich vor Augen, wie relevant ein leistungsf├Ąhiges Cloud-Backup und Disaster-Recovery-Konzept ist.

Denn das Feuer hat nicht nur mehrere tausend Server g├Ąnzlich vernichtet, sondern auch alle m├Âglichen Daten zahlreicher Betriebe und Organisationen, unwiederbringlich zerst├Ârt ÔÇô gerade derer, die aus Kostengr├╝nden und dem Glauben an die Sicherheit der Cloud keinerlei Backup und Disaster-Recovery-Ma├čnahmen ergriffen haben.

Die goldene 3-2-1-Richtlinie f├╝r Datensicherungen

Eine wirksame und regelm├Ą├čige Datensicherung ist unerl├Ąsslich, wenn es um die Erhaltung der Gesch├Ąftskontinuit├Ąt, den Schutz der Daten und die Absicherung vor gr├Â├čeren Bedrohungen und Havarien geht.

Grunds├Ątzlich sollten Unternehmen dabei die 3-2-1-Backup-Regel befolgen.

Kurzgefasst definiert die Regel, dass Firmen

  • ihre Gesch├Ąftsdaten in dreifacher Ausf├╝hrung,

  • auf zwei verschiedenen Speichertechnologien lagern sollen,

  • wovon eine Kopie au├čerhalb aufbewahrt wird.

Das Sch├Âne an der 3-2-1-Backup-Regel ist, dass sie leicht zu begreifen, zu pflegen und auch beim Backup von Cloud-Diensten verwendbar ist.

Sehr wohl sollten Firmen darauf achten, dass die Originaldaten und Backups nicht beim gleichen Anbieter, in derselben Serverfarm oder auf demselben Server gespeichert werden, sondern an mehreren verschiedenen, physikalisch voneinander unabh├Ąngigen Rechenzentren.

Durch diese Ma├čnahme verhindern Unternehmen nicht nur gravierende Datenverluste, wie im Fall OVHcloud, sondern auch eine lange Ausfallzeit im Ernstfall und finanzielle Einbu├čen. Dar├╝ber hinaus erf├╝llen sie die Grunds├Ątze f├╝r die Verarbeitung personenbezogener Daten nach┬áArt. 5 DSGVO┬áund die Sicherheit der Verarbeitung nach┬áArt. 32 DSGVO.

Minutenschnelle Data Recovery dank durchdachten Notfallpl├Ąnen!

Schon kurze IT-Ausf├Ąlle k├Ânnen sich zu einer Bedrohung entwickeln.
Nicht erst seit dem Gro├čbrand beim m├Ąchtigsten Cloudanbieter Europas,┬áOVHcloud┬áin Frankreich, ist verst├Ąndlich, dass eine m├Âglichst schnelle Datenwiederherstellung f├╝r die Gesch├Ąftskontinuit├Ąt unverzichtbar ist.

Die Datenrettung sollte grunds├Ątzlich auf Grundlage eines festgelegten und -insbesondere eines protokollierten Notfallplans erfolgen.

Bei der Erstellung eines Disaster-Recovery-Plans sollten Unternehmen unter anderem folgende Punkte einplanen:

1. Analyse der Gesch├Ąftsprozesse

Im ersten Step m├╝ssen die Unternehmen den Geltungsbereich des Notfallmanagements definieren und alle problematischen Gesch├Ąftsprozesse identifizieren, die f├╝r das Unternehmen von essenzieller Bedeutung sind.

2. Risikoanalyse und Kalkulation der monet├Ąren Effekte

Nachdem alle problematischen Unternehmensprozesse ermittelt wurden, sollten Firmen eine Risikoanalyse vornehmen und nach M├Âglichkeit die Kosten quantifizieren, die exemplarisch Ausfallzeiten nach sich ziehen. Auf dieser Basis kann entschieden werden, welche Gegenma├čnahmen in welchem Umfang zutreffend sind.

3. Definition von Zust├Ąndigkeiten und Einbindung der Mitarbeiter

Um eine wirksame Regelung und Kontrolle des Notfallmanagements sicherzustellen, m├╝ssen Betriebe, Verantwortlichkeiten und Abl├Ąufe definieren, die im Ernstfall erforderliche Steps zur Wiederherstellung einleiten k├Ânnen. Das setzt nat├╝rlich voraus, dass die elementaren Mitarbeiter ├╝ber s├Ąmtliche Schritte und Zielsetzungen des Notfallmanagements informiert sind.

4. Bestimmung der Parameter Recovery Point Objective und Recovery Time Objective

Um einen geeigneten Notfallwiederherstellungsplan erstellen zu k├Ânnen, welcher die Gesch├Ąftskontinuit├Ąt nach einem nicht erwarteten Vorfall aufrechterh├Ąlt, m├╝ssen
Firmen verschiedene Messgr├Â├čen definieren.

Die Kenngr├Â├čen der Recovery Time Objective (RTO) und Recovery Point Objective (RPO) sind wesentliche Einflussgr├Â├čen f├╝r eine Notfallplanung.

  • Beim RTO handelt es sich um die f├╝r die Wiederherstellung der Daten vorgegebene Zeit, das hei├čt, die Zeit, die vom Eintritt der Besch├Ądigung bis zur vollst├Ąndigen Wiederherstellung des Systems maximal vergehen darf.

  • Beim RPO geht es um die Frage, wie hoch der gr├Âst hinnehmbare Datenverlust im Zweifel sein darf, der zwischen einer Sicherung und dem Ausfall des Systems entsteht.

5. Regelm├Ą├čige ├ťberpr├╝fung und Tests

Um die Effizienz des Notfallmanagements zu kontrollieren, sollten Unternehmen in regelm├Ą├čigen Abst├Ąnden ├ťbungen und Test durchf├╝hren, die einen IT- oder Server-Ausfall vort├Ąuschen. Abh├Ąngig von den Testergebnissen kann an einer fortlaufenden Verbesserung der implementierten Backup- und Disaster-Recovery-Strategie gearbeitet werden.

Ein Backup- und Disaster-Recovery-Plan ist keine Option, sondern Pflicht!

Cloud-Dienste und Anwendungen ÔÇ×as a ServiceÔÇť sind aus dem Gesch├Ąftsalltag nicht mehr wegzudenken. Sehr wohl f├╝hrt die Annehmlichkeit und die Rund-um-die Uhr-Nutzbarkeit der Daten dazu, dass Firmen vergessen, dass sich hinter der Cloud, letztlich ein physischer Ort befindet ÔÇô und dieser ebenso anf├Ąllig f├╝r St├Ârungen und Ausf├Ąlle ist.

Aus diesem Grund sollten Unternehmen zwingend ihre bereits bestehende Backup und Disaster-Recovery-Strategie ├╝berdenken, gegebenenfalls modernisieren- und insbesondere turnusm├Ą├čig pr├╝fen, um an einer fortlaufenden Verbesserung der implementierten Backup- und Disaster-Recovery-Strategie zu arbeiten.

Denn bekanntlich k├Ânnen Unternehmen nur mit einer effizienten und turnusm├Ą├čigen Datensicherung sowie einer minutenschnellen und zuverl├Ąssigen Datenwiederherstellung, die Ausfallzeit im Schadensfall minimieren und die Gesch├Ąftskontinuit├Ąt sowie die Verf├╝gbarkeit und Unversehrtheit der Gesch├Ąftsdaten sicherstellen.

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